Folgt auf die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten eine neue Afrikapolitik der USA? Ein Kommentar von Hein Möllers.
Mit der Gründung des Congress of the People im Dezember 2008 ist das politische Koordinatensystem Südafrikas in Bewegung geraten, meinen Arndt Hopfmann und Gerd-Rüdiger Stephan.
Frauenrechtlerinnen wollen die Missachtung von ihren Frauenrechten und sexuelle Gewalt in Südafrika nicht länger hinnehmen. Eine Standortbestimmung südafrikanischer Frauenorganisationen von Rita Schäfer.
Die Übergriffe gegen Ausländer wie im Mai 2008 sind zwar aus den Schlagzeilen, doch sie finden immer noch statt. Anja Schade fragt nach den strukturellen Hintergründen.
Marjorie Jobson, Direktorin der Khulumani Support Group, sagt in einem Interview mit medico international, was der Staat versäumt hat und tun muss, um die Gewalt gegen Ausländer in Südafrika zukünftig zu verhindern.
Ein sozialpsychologischer Erklärungsversuch.
Auf Druck der regionalen Entwicklungsgemeinschaft SADC haben Simbabwes Staatschef Mugabe und sein Widersacher Morgan Tsvangirai am 30. Januar vereinbart, eine gemeinsame Regierung zu bilden. Hein Möllers zu den Hintergründen der brüchigen Vereinbarung, die Tsvangirai ohne Macht in den Händen lässt.
Im Norden Mosambiks machen die Menschen Politik und Hilfspersonal für die Cholera-Epidemie verantwortlich. Solch tief sitzendes Misstrauen gibt es schon lange, wie eine Studie vor sieben Jahren zeigte, zu der Joseph Hanlon ein Vorwort verfasst hat.
Der Wahlsieg Obamas bei den Präsidentschaftswahlen der USA wurde in Afrika besonders gefeiert. Der Mosambikaner Manuel de Araujo konnte den Wahlsieg in New York miterleben.
In etlichen Ländern des Südlichen Afrika wird dieses Jahr gewählt, so in Südafrika, Malawi, Namibia, Mosambik und Angola (Präsidentschaftswahlen). Hein Möllers gibt einen Ausblick auf ein ereignisreiches Jahr.
Mit dem Afrika-Besuch zweier Minister zum Jahresbeginn 2009 hat China sein Interesse an Handelsbeziehungen und Investitionen in der afrikanischen Wirtschaft unterstrichen, wie Sanusha Naidu schreibt.
Zu Chinas Rolle in Afrika hat sich Henning Melber grundlegende Gedanken gemacht.
Die Kommissarin für Handel und Industrie der Afrikanischen Union, Elisabeth Tankeu, gibt Auskunft über die afrikanische Perspektive in den Verhandlungen mit der EU um Wirtschaftspartnerschaftsabkommen.
Reinhart Kößler bespricht das Buch „Kauft keine Früchte aus Südafrika“ - Geschichte der Anti-Apartheid-Bewegung von Jürgen Barcia und Dorothée Leidig.
Die AKP-Staaten haben sich geweigert, bis zum Stichtag 31.12.2007 die Verträge über Wirtschaftspartnerschaften (EPAs) mit der EU zu unterschreiben. Die meisten sehen sich jedoch zu Interimsabkommen gezwungen. Eine Hypothek für die nächste Verhandlungsrunde, meint, Hein Möllers.
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