34. Jahrgang, Nr. 6, November/Dezember 2005

Inhalt

3
Freier Handel – Gerechter Handel
Kommentar von Hein Möllers zur WTO-Konferenz in Hongkong.

4
aktuell


leben mit aids

8
Unermüdlicher Einsatz für Aidskranke
Südafrikas Aidskranke brauchen dringlich eine Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten. Die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen sind überfordert. Ohne ein Engagement von Betroffenen bewegt sich wenig. Ein Bericht von Renate Of.

10
Nüchtern hält man das nicht durch
An Kunden scheint es nicht zu Mangeln: Minderjährige Sexworker und Straßenkinder versuchen in Windhoek mit Prostitution zu überleben. Ein IRIN-Bericht.

11
Leben mit Aids
Im Südlichen Afrika leben die meisten Aids-Erkrankten. Frauen sind besonders betroffen. S.C. Weiss hat die Region besucht und eindrucksvolle Fotoportraits von Frauen gemacht.

16
Soul City: Die etwas andere Seifenoper
Soul City ist ein südafrikanisches TV-Drama zur besten Sendezeit. Entwickelt hat es ein engagierter Arzt, um in einer Mischung aus Unterhaltung und Information über Themen wie Aids oder Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. Gretchen Wilson stellt das beliebte Programm vor.


Wirtschaftspartnerschaften:
EU-AKP-EPA

19
Partnerschaft als Brechstange

Vor zwei Jahren haben die Verhandlungen über wirtschaftliche Partnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Union und den AKP-Staaten begonnen. Nutznießer der Handelsausweitung ist die EU, wie Studien aufzeigen. Von Hein Möllers.


südafrika: landreform

23
Schwarzer Peter bei der Regierung
Südafrikas Oberstes Gericht hat entschieden, dass die Regierung Grundbesitzer entschädigen muss, deren Land durch Wohnungslose besetzt wird. Von Tom Nevin.


simbabwe

24
Präsident auf Lebenszeit?
Ende November wurde in Simbabwe ein neuer Senat gewählt. Präsident Mugabe hat sich mit der Zweiten Kammer ein Instrument geschaffen, mit dem er eine Verfassung durchsetzen will, die es ihm erlaubt, auch über die nächste Amtszeit hinaus an der Regierung zu bleiben. Von Hein Möllers.


dr kongo

26
Vor dem entscheidenden Jahr
Über zwei Jahre dauert nun schon der Übergangsprozess in der DR Kongo. Im Juni 2006 soll er mit Wahlen endlich abgeschlossen sein. Doch die Kriegsherren und allgegenwärtige Korruption sind eine Gefahr für den Prozess, wie die International Crisis Group berichtet.

27
Mitglieder der Übergangsregierung

29
Vorbedingungen für einen Neuanfang


namibia: erinnern und vergessen

30
Korruptionsförderung in Afrika mit deutschen Steuergeldern?
Das seltsames Gebaren in einem Versöhnungsprojekt des DED in Namibia führt zur vorzeitigen Kündigung einer Entwicklungshelferin. Bettina Maritz berichtet von einer unrühmlichen Entwicklung in Sachen Korruption und Entwicklungshilfe.

31
“Schlag ins Gesicht“
Namibias Oppositionsführer Ben Ulenga zur Krise im DED-Projekt bei Okakarara.

32
Festgefahren
Die Versöhnungsinitiative zwischen Namibia und Deutschland ist vorläufig gescheitert. Über die herrschende Ratlosigkeit berichtet Joachim Zeller.

33
Wie mit Quellen Politik gemacht werden soll
Eine jüngste Publikation des Kölner Historikers Andreas E. Eckl leitet eine neue Runde in der Kampagne zur Leugnung des kolonialen Völkermordes in Namibia ein. Reinhart Kößler hat sich die Literatur genauer angesehen.


tansania: erinnern und vergessen

36
Zwei Schritte vorwärts und einen zurück
Anmerkungen zur aktuellen Debatte um den Maji-Maji-Krieg in „Deutsch-Ostafrika“ anlässlich einer Tagung im Deutschen Historischen Museum zu Berlin macht Heiko Wegmann.


38
service
Nord-Süd-Infos, Rezensionen


»Abonnement         »Einzelheftbestellung         »kostenloses Probeheft
Die Fachzeitschrift afrika süd, gegr. 1972 als informationsdienst südliches afrika, erscheint alle zwei Monate im Umfang von 40 Seiten.

Bezugsbedingungen
Einzelheft: EUR 6,00 (zzgl. Versandkosten)
Jahresabonnement In- und Ausland: Privatpersonen: EUR 35,00; Institutionen und Förderer EUR 50,00
Luftpostzuschlag: EUR 8,00

Ein Abonnement umfasst mindestens ein Jahr (6 Ausgaben). Nach Ablauf eines Jahres kann es jederzeit mit einer Frist von sechs Wochen gekündigt werden.

Herausgeber
informationsstelle südliches afrika e.V. (issa)
Königswinterer Str. 116, D-53227 Bonn
Tel.: 0228 - 464369; Fax: 0228 - 468177
E-Mail: issa@comlink.org, Internet: www. issa-bonn.org

 Übersicht  Seite drucken zurück nach oben