Wir über uns

Die informationsstelle südliches afrika e.V. - issa - wurde 1971 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bonn gegründet. Zielstellung des Vereins ist, die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im Südlichen Afrika zu untersuchen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Zu Kenntnis und Information beizutragen, hat sich die issa zur Aufgabe gesetzt. Schwerpunktmäßig werden die Geschehnisse in den 15 Ländern der regionalen Entwicklungsgemeinschaft SADC (Southern African Development Community) analysiert.

In der Apartheidszeit gegründet hat sich die issa zur Aufgabe gesetzt zu Kenntnis und Information beizutragen. Es fehlte an faktischer und aktueller Information sowie an genauerer Kenntnis der Haltung und Äußerung der an den Konflikten im südlichen Afrika Beteiligten. Desweiteren galt es einer massiven Desinformation und Propaganda aus dem weißen Südafrika entgegenzuwirken. Heute steht die Region vor neuen Herausforderungen. Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung müssen jedoch vor den Zwängen von Globalisierung bestehen.

Zwar hat sich die Aufmerksamkeit der Medien über Afrika im Allgemeinen und das südliche Afrika im Besonderen erhöht und es wird quantitativ mehr berichtet, die Notwendigkeit aber, die Fülle der Nach-richten einzuordnen, Strukturen und Zusammenhänge zu verstehen, die Hintergründe der Akteure zu beleuchten, ist geblieben. Es ging und geht um solide Informationsarbeit und die Förderung des Umdenkprozesses in unserer Gesellschaft. Noch immer gilt: Erst durch genauere Kenntnisse von Hintergründen und Strukturen kann praktische Erkenntnis und praktisches Handeln werden.

Das wichtigste Medium unserer Informationsarbeit sind Publikationen. Im Vordergrund steht die Fachzeitschrift afrika süd. Zwei Buchreihen, SADC Briefe und Dossiers ergänzen das Angebot. Als weitere Dienstleistungen bieten wir freien Zugang zu unserem Archiv und unserer Bibliothek. Wir vermitteln Referentinnen und Referenten und führen Recherchen durch.

"Wir", das sind 4 Mitarbeiter/innen in der Geschäftsstelle Bonn-Beuel, meist unterstützt durch Praktikanten/innen, sowie der Vorstand und die Mitglieder und Förderer des Vereins.

 

Vereinszweck

Aufgabe des Vereins ist es, die Verhältnisse im Südlichen Afrika zu untersuchen, insbesondere soziale, ökonomische, politische und rassistische Konfliktursachen sowie die Folgen des Kolonialismus und des Apartheid-Systems, die Strategien zu ihrer Überwindung und die Grenzen der gesellschaftlichen Transformation wissenschaftlich zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und zur interkulturellen und entwicklungspolitischen Informations-/Bildungsarbeit und politischen Meinungsbildung beitragen. Der Verein will zur Förderung internationaler Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, entsprechend § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 13 AO, beitragen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
a) den Erfahrungsaustausch der mit dem Südlichen Afrika befassten Personen, Gruppen und Institutionen auszuweiten sowie wissenschaftliche Arbeitsvorhaben anzuregen und zu koordinieren und zu diesem Zweck Arbeitstagungen abzuhalten;
b) Dokumentationen, Bibliographien, Forschungsregister und andere Informationsunterlagen zusammenzustellen und zu vermitteln unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse der Entwicklungsländer sowie der Friedens- und Konfliktforschung;
c) Aufgaben der Informationsvermittlung, Öffentlichkeitsarbeit, gesellschaftlichen Bildung und Förderung des kritischen und differenzierten Denkens wahrzunehmen;
d) zur Gestaltung gerechter und partnerschaftlicher Beziehungen zwischen Europa und den Ländern des Südlichen Afrika beizutragen.

Der Verein sucht die enge Zusammenarbeit zu gleichgerichteten Bestrebungen und Organisationen im In- und Ausland.

Die Vereinssatzung finden Sie hier...